Willkommen bei Gesundheit Berlin-Brandenburg e.V.
Das Portal von Gesundheit Berlin-Brandenburg e.V. stellt grundlegende und aktuelle Informationen zur Gesundheitsförderung zur Verfügung.
Der Themenüberblick bietet Ihnen Informationen zu verschiedenen relevanten Feldern der Gesundheitsförderung und Prävention. Der Kalender informiert Sie über aktuelle Veranstaltungen im Bereich der Gesundheitsförderung im Raum Berlin und Brandenburg.
Gesundheit Berlin-Brandenburg e.V. ist die Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung in Berlin und Brandenburg. In ihr sind die mit Gesundheitsförderung befassten Personen und Institutionen zusammengeschlossen. Gesundheit Berlin-Brandenburg ist ein Interessensvertreter für Gesundheitsförderung, der Aktivitäten koordiniert und vernetzt, Sachkompetenz bündelt und viele gesellschaftliche und politische Kräfte ressort- und parteiübergreifend integriert. Gemeinsames Ziel ist es, das Anliegen der Gesundheitsförderung in der Region Berlin und Brandenburg und bundesweit voranzubringen. Dabei ist der Schwerpunkt unserer Arbeit die gesundheitlichen Belange der Menschen ins öffentliche Bewusstsein zu bringen und dabei insbesondere sozial Benachteiligten Gesundheitschancen zu ermöglichen.
15. Kongress Armut und Gesundheit diesmal mit Themenschwerpunkt Ethik
Der 15. Kongress Armut und Gesundheit war auch in diesem Jahr wieder ein großer Erfolg: Rund 2000 Teilnehmer/innen aus Wissenschaft, Politik und Praxis diskutierten am Freitag und Samstag, 4. und 5. Dezember 2009, im Rathaus Schöneberg in Berlin über die gesundheitlichen Folgen von Armut ebenso wie über bewährte und innovative Wege der Gesundheitsvorsorge und Gesundheitsförderung für sozial benachteiligte Menschen. Der Kongress stand diesmal unter dem Motto: „Gesundheit für alle - Ethik im Spannungsfeld“.
Als Leitthemen standen Gerechtigkeit, Solidarität und Selbstbestimmung auf der Agenda. Eine eindrucksvolle Eröffnungsrede hielt Clemens Sedmak vom King`s College London und zugleich Leiter des Zentrums für Ethik und Armutsforschung der Universität Salzburg. Sedmak betonte, Armut sei nicht nur eine Frage der verfügbaren Güter. Wichtig sei die Frage nach der Beziehung, die ein Mensch zu einem bestimmten Gut aufbauen und pflegen könne. Für Sedmak ist Gesundheit ein Fähigkeitsbündel, mit dem eigenen Körper und seiner Ausstattung bestmöglich umzugehen. Gesundheit sei eine Aufgabe der Gemeinschaft bzw. Gesellschaft.
Clemens Sedmaks Rede kann unter www.armut-und-gesundheit.de als Audio-Datei angehört und herunter geladen werden. Seine Rede steht dort auch als PDF zur Verfügung.
Wie eine gute Gesundheitsförderung aussehen kann, darüber debattierten die Teilnehmer/innen des Kongresses in über 80 Workshops. Dabei wurde gezeigt, wie Gesundheitsförderung für sozial Benachteiligte etwa in Kitas, Schulen, Betrieben oder im Stadtteil erfolgreich gestaltet werden kann. Auch die Zusammenhänge Migration sowie Globalisierung und Gesundheit wurden schwerpunktmäßig behandelt.
Veranstalter des Kongresses ist Gesundheit Berlin-Brandenburg mit Unterstützung zahlreicher Partner, etwa der BZgA, dem AOK-Bundesverband, dem BKK Bundesverband und der Knappschaft, der Hans-Böckler-Stiftung, medico international und Wohlfahrtsverbänden. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.armut-und-gesundheit.de.
2010 wird eine Dokumentation des 15. Kongresses Armut und Gesundheit erscheinen. Interessierte können sich dafür vormerken lassen: Gesundheit Berlin-Brandenburg, Friedrichstraße 231, 10969 Berlin, Tel.: 030/ 44 31 90 60, Email: post@gesundheitberlin.de.
Informationen über die Dokumentation des 14. Kongresses Armut und Gesundheit erhalten Sie hier: www.armut-und-gesundheit.de.
Gesundheitsförderung aktuell 2/2009 - Newsletter der Fachstelle für Prävention und Gesundheitsförderung im Land Berlin erschienen
Informationen über Projekte und Veranstaltungen rund um die Berliner Gesundheitspolitik, Angebote in den Bezirken sowie Aktivitäten der Fachstelle - dieser Newsletter stellt vierteljählich die wichtigsten Informationen für Sie zusammen.
In dieser Ausgabe: Gesundes und aktives Altern in Berlin, Hintergrundinformationen zur Landesgesundheitskonferenz am 19. November 2009 im Rathaus Schöneberg, Kindergesundheit, Aktivitäten in Berlin wie beispielsweise BIGA, Nachrichten aus den Bezirken, Termine. Der Newsletter steht hier zum download zur Verfügung. Falls Sie den Newsletter als PDF per E-Mail beziehen möchten, senden Sie bitte eine kurze Nachricht an fachstelle@gesundheitberlin.de
Die Fachstelle wird von der Senatsverwaltung für Gesundheit, Umwelt und Verbraucherschutz finanziert. Träger ist Gesundheit Berlin-Brandenburg.
Info_Dienst für Gesundheitsförderung - Neue Ausgabe erschienen
Der neue Info_Dienst für Gesundheitsförderung, Ausgabe 4/2009, ist da: Das aktuelle Heft steht ganz im Zeichen des 15. Kongresses Armut und Gesundheit am 4. und 5. Dezember 2009 im Rathaus Schöneberg in Berlin unter dem Motto "Gesundheit für alle - Ethik im Spannungsfeld".
Referent/innen und Moderator/innen des Kongresses haben in der aktuellen Info_Dienst-Ausgabe über ihre Themenbereiche auf dem Kongress geschrieben, u.a. Ethik in der Public Health, das Konzept der Verwirklichungschancen nach Amartya Sen, internationale Entwicklungen in der Gesundheitsförderung, Ethik und Ökonomie im Gesundheitswesen sowie Gesundheitsförderung für sozial benachteiligte ältere Menschen, Kinder und Jugendliche. Unter den Autor/innen sind etwa Thomas Gerlinger, Raimund Geene, Peter Schröder-Bäck, Thomas Altgeld und Gerd Glaeske. Das neue Heft enthält auch Rückblicke auf die Fachveranstaltung „Prävention nachhaltig gestalten - Gesundes Aufwachsen für alle“ am 16. September 2009 im Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung und auf die Regionalkonferenz "Gesundheit im Alter fördern - Eine Zukunftsaufgabe der Kommunen" in der Berliner Urania. Abgerundet wird der Info_Dienst durch Rezensionen sowie berlin- und bundesweite Termine.
Der Info-Dienst kann über die Geschäftsstelle unter Tel.: 030 - 44 31 90 60 bezogen werden und steht hier als PDF zum Download (617 KB) bereit.
Berlin und Brandenburg stärken gemeinsam Prävention - Länderübergreifende Arbeitsgemeinschaft gebildet
Ressourcen für Prävention und Gesundheitsförderung stärken: dies ist das Ziel von Gesundheit Berlin-Brandenburg e.V. Die gemeinsame Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung wurde am Dienstag, 26. Mai 2009 auf den Weg gebracht. Berliner und Brandenburger Akteure aus Gesundheitswesen, Wissenschaft, freien Trägern und Verwaltung haben sich zusammengeschlossen, um gesundheitsfördernde Lebensstile und Lebensbedingungen in der Region gemeinsam zu fördern.
Mit dem neuen Verein wird Gesundheit Berlin e.V., die Landesarbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung in Berlin, zur gemeinsamen Arbeitsgemeinschaft der Region Berlin-Brandenburg weiterentwickelt. Brandenburg war bisher das einzige Bundesland ohne eigene Landesarbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung – nun nimmt in Potsdam die Geschäftsstelle der gemeinsamen Arbeitsgemeinschaft ihre Tätigkeit auf.
40 Brandenburger Institutionen sind dem Verein gestern beigetreten, darunter das Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Familie Brandenburg (MASGF) sowie die Krankenkassenverbände der Region. Als Brandenburger Vertreter wurden in den Geschäftsführenden Vorstand Franz Josef Lünne, stv. Vorstandsvorsitzender der AOK Brandenburg, Monika Gordes, stv. Geschäftsführerin des Städte- und Gemeindebunds Brandenburg, Kathrin Feldmann, Quartiersmanagerin aus Potsdam und Hendrik Karpinski, Chefarzt der Kinderklinik Niederlausitz und Netzwerk ‚Gesunde Kinder’ gewählt. Gemeinsame Vorsitzende sind Professor Rolf Rosenbrock, Wissenschaftszentrum Berlin und Mitglied des Sachverständigenrats zur Begutachtung der Entwicklung im Gesundheitswesen und Franz Josef Lünne, AOK Brandenburg.
Die gemeinsame Pressemitteilung dazu von Ministerium für Arbeit, Gesundheit, Soziales und Familie in Brandenburg, der Senatsverwaltung für Gesundheit, Umwelt und Verbraucherschutz Berlin sowie Gesundheit Berlin-Brandenburg finden Sie hier.
Eine Übersicht über die Mitglieder von Gesundheit Berlin-Brandenburg finden Sie hier.
Qualität in der Betrieblichen Gesundheitsförderung
Der Arbeitskreis Betriebliche Gesundheitsförderung (AK BGF) von Gesundheit Berlin-Brandenburg e.V. hat sich im ersten Halbjahr 2009 intensiv mit Qualitätskriterien für betriebliche Gesundheitsförderung beschäftigt. Gemeinsam haben die Teilnehmer/innen eine Übersicht zu Qualitätsanforderungen für Angebote sowie Anforderungen an Anbieter von betrieblicher Gesundheitsförderung erarbeitet.
So unterstützen die Arbeitskreisteilnehmer/innen zum Beispiel den Ansatz der Ressourcenorientierung. Dies bedeutet, vorhandene Gesundheitspotenziale der Beschäftigten und
des Unternehmens zu nutzen. Zentral für die Ressourcenorientierung ist eine Haltung der Wertschätzung und des Respekts; Selbstvertrauen und Arbeitsfreude sollen gestärkt werden.
Die Präsentation der Qualitätskriterien des Arbeitskreises finden Sie hier.
Gemeindedolmetschdienst jetzt mit neuem Onlineauftritt
Der Gemeindedolmetschdienst (GDD) hat sich ein neues virtuelles Aussehen gegeben und präsentiert sich neu gestaltet und noch nutzerfreundlicher als bisher im WorldWideWeb.
Der neue Onlineauftritt unter www.gemeindedolmetschdienst-berlin.de kommt den unterschiedlichen Bedürfnissen der Nutzer optimal entgegen, denn er bietet seine Informationen nun für alle Bereiche, in denen der GDD arbeitet, an: für Schulen, Kitas, soziale, bezirkliche und medizinische Einrichtungen. Daneben erhalten Interessierte über die Seite des von Gesundheit Berlin-Brandenburg getragenen Projektes zahlreiche Informationen über den Service und wie er gebucht werden kann. Die genannten Bereiche können sich vom GDD bei der Kommunikation mit Migrant/innen unterstützen lassen, etwa bei Gesprächen zwischen Patient/innen und medizinischem Personal, bei Eltern-Lehrer-Gesprächen oder in Beratungs- und Konfliktgesprächen. Außerdem bietet der Gemeindedolmetschdienst die Übersetzung schriftlicher Texte an. Die nach international geltenden Standards arbeitenden Dolmetscher/innen unterliegen der Schweigepflicht.








